EUMINT - Interreg Projekt mit Tiroler Beteiligung

EUMINT ist ein grenzüberschreitendes Interreg-Projekt zu den Themen Migration und Integration, welches 2018 gestartet ist und bis Mitte 2020 unter Koordination des Leadpartners EURAC Research (Bozen) durchgeführt wird. EUMINT zielt darauf ab, die institutionelle grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Regionen und Partnern zu stärken, um die mit dem Phänomen der Migration verbundenen sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Herausforderungen besser bewältigen zu können. In den grenznahen Gebieten erachten wir Zusammenarbeit, Austausch und gemeinsame Integrationsmaßnahmen über die Grenzen hinweg für besonders wichtig.

Institutionelle Zusammenarbeit und der Austausch von Erfahrungen: Dazu führen wir Interviews, laden zu Lokalaugenscheinen bei beispielhaften Integrationsmaßnahmen ein, planen eine „Ideenwerkstatt“ und werden einen Leitfaden und Empfehlungen für AkteurInnen im Integrationsbereich verfassen.

Zivil-staatsbürgerliche Integration: Wir entwickeln und erproben didaktisch innovative Workshopkonzepte und kreativ gestaltetes Informationsmaterial, um mit AsylwerberInnen und anerkannten Flüchtlingen die vielzitierten europäischen Werte, wie sie im EU Vertrag von Lissabon genannt sind, zu erarbeiten und TrainerInnen im Bereich der Wertebildung zu unterstützen.

Arbeitsmarktintegration: Wir erarbeiten verschiedene Maßnahmen und Modelle zur verbesserten Arbeitsmarktintegration von AsylwerberInnen, Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten und konzentrieren uns auf den ländlichen Raum. Partizipative Prozesse und Workshops mit vorhandenen AkteurInnen bilden die Basis für Pilotprojekte, die in ausgewählten Regionen umgesetzt werden.

Aus Tirol sind folgende Partner an EUMINT beteiligt:

 

  • Das Zentrum für MigrantInnen in Tirol (ZeMiT) hat schon zweimal bei Interreg Projekten mit dem Leadpartner EURAC Research erfolgreich zusammengearbeitet und widmet sich bei EUMINT vorrangig den Workshopkonzepten zur Wertevermittlung, dem institutionellen Austausch und bringt darüber hinaus Expertise im Bereich Arbeitsmarktintegration ein.
  •  Das Institut für Geographie der Universität Innsbruck arbeitet beim Vergleich und der Bewertung der einzelnen Regionen mit, bringt Expertise mit gelungenen Beispielen aus dem gesamten Alpenraum ein und begleitet die Umsetzung eines Pilotprojektes in Tirol.
  • Das Regiomanagement Wipptal wird in Abstimmung mit den anderen Projektpartnern und unter Berücksichtigung bestehender Strukturen und Angebote das Tiroler Pilotprojekt zur verbesserten Arbeitsmarktintegration durchführen.
  • Das Land Tirol, die Landeshauptstadt Innsbruck und die Europaregion Tirol Südtirol Trentino begleiten das Projekt EUMINT als assoziierte Partner und unterstützen im Besonderen den grenzüberschreitenden institutionellen Austausch mit den entsprechenden Partnern in Italien.

Mehr Informationen und Links zu Projektinhalten finden Sie u.a. auf www.zemit.at/eumint/

 

Operative Partner: EURAC Research (Leadpartner), ZeMiT - Zentrum für MigrantInnen in Tirol, Institut für Geographie -  Universität Innsbruck, Euregio „Senza Confini“ Kärnten, Friaul Julisch Venetien und Veneto, Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland, Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, Bezirksgemeinschaft Eisacktal, Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Regionalmanagement Wipptal, ARLeF - Region Friaul-Julisch Venetien

 

Assoziierte Partner: Autonome Provinz Bozen - Abteilung Soziales, Cinformi - Autonome Provinz Trient, Land Tirol, Landeshauptstadt Innsbruck, Europaregion Tirol Südtirol Trentino, Autonome Provinz Bozen - Ressort Bildungsförderung, Deutsche Kultur und Integration, Gemeinde Bozen - Abteilung für Dienste an die örtliche Gemeinschaft

 

Das Projekt EUMINT ist durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020 gefördert.

Sabine Richter
Nößlacherstraße 7
Steinach am Brenner
6150
+43 676 7015500
Regionalmanagement Wipptal
01/2018 - 07/2020
36.406,75 €
INTERREG Italien-Österreich
Chancengleichheit , Gemeinwohl / Dienstleistungen , Regionales Lernen und Beteiligungsstruktur

Zurück