Archäologischer Landschaftspark Aguntum – Fortführung (Phase II)

Durch das Projekt soll die begonnene Umsetzung des Landschaftsparks fortgesetzt werden.

2014 wurde für AGUNTUM (Ausgrabungs- bzw. Museumsareal) ein Leitbild erstellt, das sowohl auf bestehende Schwächen als auch Potenziale und künftige Handlungsfelder eingeht. Es gibt die grundlegende Richtung vor, nach der das Ausgrabungsareal rund um die alte Römerstadt Aguntum zu einem Archäologischen Landschaftspark entwickelt werden soll. Im Zuge des Leitbildprozesses wurden dazu konzeptive Ansätze und Projektideen „skizzenhaft“ gesammelt. Das vorliegende Maßnahmenprogramm umreißt den angestrebten Fahrplan zur Entwicklung und Etablierung des Archäologischen Landschaftsparks Aguntum für die kommenden Jahre. In einer Startphase 2015 konnten bereits einige Maßnahmen erfolgreich zur Umsetzung kommen (vgl. LEADER-Projekt Landschaftspark Aguntum).

Im vorliegenden Projekt sollen schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen des Maßnahmenprogramms umgesetzt werden:

• Fortschreibung des Masterplans, im Sinne einer fortlaufendenden räumlich-thematischen Strukturierung des Areals und Berücksichtigung der vielfältigen Anforderungen und Nutzungsfunktionen (zusammengeführtes Entwicklungsszenario für das Gesamtareal)

• Zutritt zum Archäologischen Landschaftspark direkt durch das Museumsgebäude und über den südlichen Zugang zum Grabungsgelände, Projektierung und Umsetzung

• Entwicklung und Umsetzung eines klaren Wege‐ und Orientierungssystems für den Besucher, inkl. Gestaltung von Attraktionspunkten wie Aussichts‐ und Eintrittssituationen (Phase I)

• Ergänzung und Verbesserung der Informationsvermittlung auf dem Gelände (Besucherinformationssystem), Projektierung und Umsetzung

• Gestaltung und Umsetzung von parkartigen Rast‐ und Ruheplätzen mit Sitzgelegenheiten verteilt auf dem Gelände (Phase I) und entlang des neu errichteten südlichen Zuganges

Die Konzeption und Umsetzung der zu ergreifenden Maßnahmen im Zusammenhang mit dem archäologischen Landschaftspark Aguntum erfolgt branchenübergreifend zwischen Archäologie, Denkmalschutz, Restauration/Konservierung, Architektur und Landschaftsplanung. Durch die innovativen, interdisziplinären Gestaltungsansätze soll eine nachhaltige Wirkung über das Projektende hinaus erzielt werden – im Sinne des Denkmalschutzes sowie im wirtschaftlichen und ökologischen Sinne. Eine touristische Aufwertung soll einen Mehrwert für Gast und Einheimische erzielen und zu einer längerfristigen Steigerung des Bekanntheits- und Beliebtheitsgrades führen.

Regionsmanagement Osttirol
Amlacherstrasse 12
Lienz
9900
+43 650 4400871
Verein Curatorium pro Aguntum
30.06.2016 – 31.12.2017
153.768,84 Euro €
LEADER – CLLD
Tourismus

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