Nutzungskonzept Klobenstein

In Zusammenarbeit der beiden Grenzgemeinden Kössen (AT) und Schleching (DE), wurden in enger Kooperation mit den zuständigen Tourismusinstitutionen erste Think-tanks zu einer Inszenierung des Naturraums der Entenlochklamm (Tiroler Ache) im Grenzgürtel Deutschland-Österreich (Klobenstein) gegründet. Neben geowissenschaftlichen Funden birgt der Ort weitere naturräumliche und historisch geprägte Attraktionen, die durch infrastrukturelle Maßnahmen und pädagogische Vermittlungskonzepte für jeden zugänglich gemacht werden soll.

Die Konzepterstellung soll der Bevölkerung eine Reflexion des Mensch-Natur-Verhältnisses ermöglichen, das durch die Hochwasserereignisse in der Region im Jahr 2013 in Schieflage geraten ist. Durch einen partizipativen Prozess hat das Projekt das Potential, für die einheimische Bevölkerung eine identitätsstiftende Wirkung zu erzielen. Des weiteren wird die Möglichkeit gesehen, Klobenstein zu einer Attraktion im Sinne des sanften Tourismus zu gestalten.

Reflexion des Mensch-Natur Verhältnisses.

Identititätsstiftende Wirkung.

Sanfter Tourismus für eine grenzübergreifende Region.

Kern des Projektes ist die Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes mit einem Maßnahmenkatalog für den Bereich "Klonbenstein" im Grenzgebiet der beiden Gemeinden Kössen (AT) und Schleching (DE). Das Konzept verfolgt das Ziel, unterschiedliche Ideen und Themen der lokalen Akteure zu einem gemeinsamen Entwicklungsansatz mit verschiedenen Maßnahmenpaketen zu entwickeln. Hierbei sollen bestehende Vorarbeiten und lokal gewachsene Strukturen inhaltlich aufgearbeitet und durch ein externes Planungsbüro zu einem einheitlichen Gesamtprojekt ausgearbeitet werden.
Basis der konzeptionellen Ausarbeitung ist die Bürgerbeiteiligung und enge Zusammenarbeit der Grenzgemeinden sowie des überörtlichen Tourismusverbandes des Landes Tirol/Kaiserwinkl.

LEADERverein KUUSK
Prof-Sinwel-Weg 2
Kufstein
6330
Gemeinde Kössen
04/16 - 03/17
34.167,00 €
LEADER – CLLD
Natur- und Ökosystem , Tourismus

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