Barrierefreiheit in Bad Häring optimieren

Es soll abseits der Hauptverkehrsrouten von Bad Häring bewegungseingeschränkten Menschen eine sichere Möglichkeit geboten werden, in das Ortszentrum zu gelangen. 

Ziel ist es, den Weg vom Rehazentrum bis zum Kurzentrum zu vervollständigen. 

Wie in der Chronik von Bad Häring festgehalten, war das Jahr 1973 mit der Eröffnung des  Rehabilitationszentrum ein Grundstein dafür, die berufliche und soziale Integration von Menschen mit Behinderung zu gewährleisten. Es wurden diverse Abteilung für Querschnittslähmungen,  für Amputationen und Schädel-Hirn-Verletzungen errichtet, in welchen sich ExpertInnen den PatientInnen bei einer Verweildauer von vier bis sechs Monaten widmen. Alle begleitenden Maßnahmen wie Physiotherapie, Heilbäder, Logopädie etc. wurden hier auf dem modernsten Stand Europas errichtet. Damit war der Grundstein für den Gesundheitstourismus für den Ort Bad Häring gelegt worden.

Somit gehört es zum Ortsbild, viele RollstuhlfahrerInnen oder bewegungseingeschränkte Menschen im Ort anzutreffen. Nicht nur, wenn diese außerhalb der Therapiestunden im Ort unterwegs waren, sondern auch während der Therapiestunden. Es gibt ein extra dafür errichtetes Areal beim Rehazentrum, auf welchem die PatientInnen mit Übungen auf den späteren „neuen Alltag“ herangeführt werden.

Resultierend aus diesen Erfahrungen, hat die Gemeinde, bedingt durch den stetig steigenden Ortsverkehr, neue Lösungen erarbeitet, um abseits der Hauptverkehrsrouten den bewegungseingeschränkten Menschen eine sichere Möglichkeit zu bieten, in das Ortszentrum zu gelangen. Ziel ist es, den Weg vom Rehazentrum bis zum Kurzentrum zu vervollständigen. 

Absprachen mit den jeweiligen Grundeigentümern und Erhebung von Kostenschätzungen haben die Einreichung des Projektes erst zum jetzigen Zeitpunkt zugelassen. 

Regionalmanagement Kitzbühler Alpen
Meierhofgasse 9
Hopfgarten
6361
Gemeinde Bad Häring
01/2016 - 12/2017
159.954,06 €
LEADER – CLLD
Tourismus

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