Lehrgang Ordinationsassistenz

In einem berufsbegleitenden Lehrgang sollen jene MitarbeiterInnen aus Arztpraxen im Bezirk Reutte so höher qualifiziert werden, dass sie künftig ihren Dienstgebern (Arzt) bei der Behandlung des Patienten weiterhin unterstützen können.

Sicherung der Arbeitsplätze

Ausgangslage:

Mit 1.1.2013 trat das Medizinassistenzberufegesetz in Kraft, welches auch den Beruf der Ordinationsassistenz regelt. Nach einer Übergangszeit ist es nun verpflichtend, dass alle OrdinationsassistenInnen, die auch am Menschen Tätigkeiten ausüben, über eine eigene Ausbildung verfügen. Wird diese Ausbildung bei bestehendem Personal nicht nachgewiesen, so dürfen jene „OrdinationsgehilfInnen“ in Zukunft nur noch administrative Tätigkeiten in einer Arztpraxis ausüben.

Ziele:

In einem berufsbegleitenden Lehrgang sollen jene MitarbeiterInnen aus Arztpraxen im Bezirk Reutte so höher qualifiziert werden, dass sie künftig ihren Dienstgebern (Arzt) bei der Behandlung des Patienten weiterhin unterstützen können.

Die berufsbegleitende Ausbildung im Bezirk Reutte erspart den LehrgangsteilnehmerInnen die weiten Wege über den Fernpass und der Ärzteschaft (während des Lehrganges) größere Ausfallszeiten, da die KursteilnehmerInnen an den Vormittagen noch in den Praxen arbeiten können.

Die Lehrgangsinhalte umfassen Grundlagen in Ethik, Kommunikation, Dokumentation, Administration, Pharmakologie, Hygiene, Erste Hilfe, Verbandlehre, Rechtskunde, Ergonomie, Anatomie und (Patho-) Physiologie sowie diagnostische und therapeutische Maßnahmen.   

Maßnahmen:

Vorbereitung, Organisation und Durchführung eines 120 Unterrichtseinheiten umfassenden Basislehrgangs, eines 205 Unterrichtseinheiten umfassenden Aufbaumoduls sowie die Organisation und Überwachung von 325 Stunden Praxis.

Aurel Schmidhofer
Krankenhausstraße 39
Ehenbichl
6600
Gemeindeverband Bezirkskrankenhaus
01/2016 - 12/2017
32.400 €
LEADER – CLLD
Gemeinwohl / Dienstleistungen , Regionales Lernen und Beteiligungsstruktur

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