Hornwerk am Schloßanger – Ruine Ehrenberg

Das Hornwerk liegt direkt am Weg zur Ruine Ehrenberg sowie zur Highline 179. Mit dem Projekt sollen die gedeckten Kanonenstellungen restauriert,  der Zugang gesichert und den Besuchern in Form einer frei zugänglichen Ausstellung die Geschichte der Wehrtechnik im Wandel der Zeit näher gebracht werden.

Die historischen Kanonenstellungen bleiben der Nachwelt erhalten und werden so inszeniert, dass Besucher die Entwicklung der Wehrtechnik verständlich nachvollziehen können.

Das ruinöse Hornwerk wurde als Verteidigungsanlage des Festungsensembles Ehrenberg zeitgleich zur Festungsanlage Schloßkopf gebaut. Das Hornwerk mit den gedeckten Kanonenstellungen, stellt durch die fachkundig erbauten und steinmetzmäßig herausgearbeiteten Festungs-Architekturelemente (Schießscharten, Kasematten, etc.) kulturhistorisch einen erheblichen Wert dar und eine denkmalpflegerisch begleitende Sanierung steht daher im landeskulturellen Interesse. Der schlechte Zustand des Mauerwerks fordert eine rasche Sicherung der Anlage. Die Planung der Revitalisierung und Inszenierung des Hornwerkes erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt.  Gleichzeitig wird das kulturhistorische Angebot im Burgenensemble Ehrenberg erweitert und die aufgebaute Kernkompetenz „living history“ weiter gestärkt. Die Revitalisierung soll bis Mai 2019 abgeschlossen sein.

Maßnahmen:

Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen am Westflügel der Verteidigungsanlage. Dazu zählen sowohl die Entfernung des Bewuchses, das Abtragen von altem Mauerwerk sowie die anschließende Rekonstruktion und Wiederherstellung der Kasemattengewölbe in historischer Mauerwerkstechnik.
In den restaurierten Gewölben soll eine frei zugängliche Ausstellung errichtet werden, in der die Entwicklung der Wehrtechnik im Mittelalter bis hinauf ins 18. Jahrhundert dem Besucher anschaulich erklärt wird.

: Verein Europ. Burgenmuseum Ehrenberg
Klause 1
Reutte
6600
Verein EBE
2016 bis 2019
712.000 €
LEADER – CLLD
Kultur

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