Stakeholder-Dialogtag Ländliche Entwicklung

Die Geschäftsführerin Barbara Loferer-Lainer war Teilnehmerin des  Stakeholder-Dialogtages, einer Veranstaltung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft mit Unterstützung von Netzwerk Land am 18. Februar 2014 in Wien.

Diese Veranstaltung bot eine Informations- und Diskussionsmöglichkeit auf der Basis eines weit entwickelten Programmentwurfs, welcher ökologische Ziele mit der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und des ländlichen Raums verbindet. Moderne Klimaschutzpolitik steht in keiner Weise im Widerspruch zu Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum.

Mit dem Programm für die ländliche Entwicklung 2014 – 2020 wird ein besonders wichtiges Element der aktuellen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik umgesetzt. Um Stabilität und Planungssicherheit für die Landwirtschaft und die Akteure und Akteurinnen im ländlichen Raum zu gewährleisten, wird die Programmerstellung jetzt zügig zum Abschluss gebracht.

Zur Erarbeitung der Programminhalte wurde im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eine Projektstruktur eingerichtet, im Rahmen derer in Arbeitsgruppen konkrete Vorschläge zur Programmgestaltung erarbeitet wurden. Neben den Finanzierungspartnern waren auch die gesetzlichen Interessensvertretungen und zusätzliche ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen eingebunden. Die erarbeiteten Inhalte wurden im Rahmen des Dialogtags am 18. Februar 2014 mit weiteren Stakeholdern und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert.

 

Bundesminister Andrä Rupprechter betonte die Ausgewogenheit des aktuellen Entwurfs:„Mit dem künftigen Programm setzen wir neue Impulse, die den enormen Herausforderungen im ländlichen Raum gerecht werden. Der Vorschlag verbindet ökologische Ziele mit einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Landwirtschaft und des gesamten ländlichen Raums.“ Die Ländliche Entwicklung ist das wesentliche Element der Gemeinsamen Agrarpolitik in Österreich. Die Vorbereitungen zur Umsetzung der GAP-Reform laufen in Österreich auf Hochtouren.

Die Reform stellt eine behutsame Weiterentwicklung der bisherigen Ausrichtung dar. Sie unterstreicht die Bedeutung von Klimaschutz und Innovation. Im Fokus steht die Ländliche Entwicklung, damit auch das Agrarumweltprogramm ÖPUL oder die Ausgleichszahlungen für Bergbauern. Die Einbindung der Stakeholder war während des gesamten Programmerstellungsprozesses gewährleistet.

Diese Beteiligung ist Rupprechter wichtig: „So erhalten wir konkrete Vorschläge und Impulse. Die Beteiligung ist wichtig, damit die Maßnahmen breit akzeptiert werden.“ Österreichs Ländliche Entwicklung ist stark auf die Forcierung einer umweltgerechten und biologischen Landwirtschaft ausgerichtet. Der Biosektor soll gestärkt werden. Weitere zentrale Elemente dieser Politik sind die Unterstützung der Bergbauern sowie Investitions-und Bildungsmaßnahmen. Ergänzt wird die Ländliche Entwicklung durch ein Bündel an nichtlandwirtschaftlichen Maßnahmen. Dazu gehört auch das Leader-Programm zur Stärkung der Regionalentwicklung, das in Österreich derzeit in 86 Regionen umgesetzt wird.