Netzwerk Naturraum Brixental

Das Netzwerk Naturraum Brixental achtet auf ein harmomisches Miteinander von Mensch, Tier und Natur.

Der viele Schnee und das prächtige Wetter veranlassen naturgemäß die Leute dazu, sich in der freien Natur zu begeben. Das Skitourengehen erfreut sich dabei wachsender Beliebtheit. Der „Woipertouringer“ in der LEADER Region Hohe Salve (Brixental) gibt wichtige Hinweise, auf die geachtet werden soll. Das Netzwerk Naturraum Brixental achtet darauf, dass Mensch, Tier und Natur miteinander im Einklang leben können.  Mehr dazu ….

Für die Sicherheit der SkitourengeherInnen wurden im Gebiet des Netzwerk Naturraums Brixental vier moderne Lawinenpiepser-Check-Points installiert. „Wir wollen damit einen Beitrag zur Sicherheit der TourengeherInnen leisten, welche die Stationen zur eigenen Sicherzeit nutzen können.“, so Paul Sieberer, Obmann des Vereins Netzwerk Naturraum. Wenn ein/e SkitourengeherIn mit seinem/ihrem   Lawinenpiepser am Check-Point vorbeigeht, gibt dieser ein „GO“-Signal, wenn der eigene Piepser funktioniert, oder ein „STOP“ –Signal, falls der Piepser nicht eingeschaltet oder defekt ist. SkitourengeherInnen treffen im Spertental am Parkplatz Ebenau, im Windautal beim Gasthaus Steinberg in der Kelchsau im Kurzen Grund beim Gasthof Wegscheid und im Langen Grund bei der Erlauer Hütte auf diese neuen Piepsstationen. 

Damit man den Sport in der Natur auch genießen kann, sollte man die Lawinensituation nicht unterschätzen und auf die eigene Sicherheit achten“, so Sieberer.

Ungewöhnliche Kooperation

Im Verein Netzwerk Naturraum treffen mit Tourismusverbänden, Jägern, Förstern, GemeindevertreterInnen und der Bergrettung Institutionen aufeinander, die man normalerweise nicht in einer Kooperation vermuten würde. „Bei uns arbeiten alle zusammen und ziehen an einem Strang. Wir wollen keine Verbote aussprechen, sondern über das richtige Verhalten im Wald und in der Natur aufklären. Dabei hilft uns auch die mystische Figur des „Woipertouringers, der aufpasst“, erläutert Max Salcher vom TVB Kitzbüheler Alpen Brixental. „Mir war schon immer bewusst, dass sich dieses Netzwerk positiv auf die Naturnutzung auswirkt. Es soll alles in geordneten Bahnen verlaufen, anstatt Verbote auszusprechen. Die TourengeherInnen, die gedankenlos ins Schutzgebiet gehen, sind ein großes Problem für das Wild. Nicht nur die Jäger, sondern die ganze Gesellschaft trägt Verantwortung für die Tiere“, so Martin Andretter, Bezirksjägermeister. Die Skitourenkarte – die bei den Tourismusverbänden und unter www. woipertouringer.at erhältlich ist, zeigt genau, wo sich SkitourengerInnen bewegen dürfen.