Schirmprojekt - Kleinprojekte Wipptal

Für Projekte im Aktionsfeld 3 „Gemeinwohlstrukturen und Funktionen“ sowie "Bewusstseinsbildung zu Natur und Umwelt" wurde ein sogenannter Schirm von € 100.000,- eingerichtet. Dies bedeutet, dass mehrere Kleinprojekte (Kosten bis max. € 10.000.-) unter diesem Schirm umgesetzt werden können. Das Regionalmanagement Wipptal übernimmt dabei einen Großteil des administrativen Aufwandes. Die Finanzierung (Vorfinanzierung, Eigenanteil) wird für jedes Projekt individuell mit den Begünstigten abgestimmt. Wenn jemand eine Projektidee für ein Kleinprojekt hat, ist herzlich willkommen sich bei uns zu melden, Danke!

Das klare Ziel der Schirmprojektes liegt, das Einreichen, Umsetzen sowie Abrechnen von Kleinprojekten zu fördern und zu Erleichtern.

Das Schirmprojekt wird für Projekte im  AF3 "Gemeinwohlstrukturen und Funktionen" sowie Bewusstseinsbildung zu Natur und Umwelt eingerichtet. Initiativen im Schirmprojekt können folgende Themenbereiche angesprochen werden (Details siehe LES):

1. Bildung und Lebenslanges Lernen (AF 3)

Bildung und lebenslanges Lernen soll den Schwerpunkt auf die Erwachsenenbildung lenken, um hier besonders den neuen und sich ständig ändernden Anforderungen am Arbeitsmarkt gerecht werden zu können. Lebenslanges Lernen umfasst im weiteren Verständnis "alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient und im Rahmen einer persönlichen, bürgergesellschaftlichen, sozialen bzw. beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt".

Lebenslanges Lernen bedeutet, dass es mehr als nur Unterricht in den Schulen oder Erwachsenenbildung in Kursen bedarf, sondern dass Lernen permanent und überall stattfindet. Dabei dehnt sich der Begriff Lebenslanges Lernen vom Kindesalter bis ins hohe Alter. Lebenslanges Lernen ist stets als gesamtheitliches System zu sehen, um den Ansprüchen und Anforderungen gesellschaftlicher Herausforderungen gerecht werden zu können und bezieht sich nicht nur auf den Einzelmenschen, sondern immer auf die gesamte Gesellschaft.

Wenn der Einzelne lernt, dann lernt damit auch das Gesamtsystem. Die Weiterentwicklung des Einzelnen bedingt die Weiterentwicklung der Gesellschaft.

Zum Lebenslangen Lernen gehört jedoch auch die Stärkung der Bildungsmotivation, der Abbau von Bildungsbarrieren, eine flächendeckende Grundversorgung sowie der Aufbau regionaler Lernnetze, um erfolgreich und wettbewerbsfähig zu sein bzw. auch zu bleiben.

2. Daseinsvorsorge und Soziales (AF 3)

Die zentrale Zielsetzung des gesamten Pflegekonzeptes Wipptal im Bereich Daseinsvorsorge und Soziales ist es, die Lebensbedingungen in den Kommunen so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger entsprechen und zur Erhaltung eines möglichst langen selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebens in der eigenen Häuslichkeit sowie Vermeidung von Pflegebedürftigkeit beizutragen.

3. Gemeinden und Planungsverband (AF 3)

Der Gemeindeverband übernimmt überregionale Aufgaben in der Region Wipptal und ist auch das politische Bindeglied der Regionalentwicklung sowie die gesamtpolitische Vertretung der Region nach außen. Der Planungsverband Wipptal definiert sich in seinem Selbstverständnis über die Verordnung des Landes Tirol als Zuständigkeit für die überörtliche Raumordnung hinaus und versucht in diesem Gremium auch Maßnahmen im regionalpolitischen Entscheidungsprozess zu treffen bzw. deren Umsetzung zu fördern und zu begleiten. Maßnahmen des Planungsverbandes haben vor allem einen strategischen Charakter.

4. Jugend im Wipptal (AF 3)

Die Zivilgesellschaft benötigt zu ihrem Funktionieren die breite politische Mitwirkung der gesamten Bevölkerung - und damit auch insbesondere die der Jugend. Der Fortbestand dieser Zivilgesellschaft in der Zukunft kann demnach nur dann gewährleistet werden, wenn sich die Jugend aktiv einbringt und auch den dafür notwendigen gesellschaftlichen und akzeptierten Gestaltungsspielraum erhält. In diesem Zusammenhang ist die Frage entscheidend, ob Jugendliche weniger Bereitschaft für gesellschaftliches Engagement besitzen, und wenn ja, worin die Ursachen dafür zu suchen sind. Oder entwickeln sie nur andere Formen von sozialem Engagement und ehrenamtlicher Tätigkeit, wenn ja, bietet die von Erwachsenen bestimmte Region genügend jugendadäquate  Formen des Engagements an?

5. Bewusstseinsbildung zu Natur- und Umwelt - Naturraummanagement (AF 2)

Neupositionierung der Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und dem Tourismus zur nachhaltigen Gestaltung der Region Wipptal steht hier im Vordergrund.

Ebenso wird für das gesamte Naturraummanagement eine Zusammenarbeit mit der Lawinen- und Wildbachverbauung angestrebt, um bereits im Vorfeld von Projekten eine gemeinsame inhaltliche Abstimmungen und Aufgabenverteilungen festzulegen.

Die Abwicklung erfolgt auf Basis der Vorgaben in der LES, des LE-Programms bzw. dem Ergebnis der LVL Sitzung vom Oktober 2015.

Regionalmanagement Wipptal
Nößlacherstraße 7
Steinach
6150
Regionalmanagement Wipptal
07/2016 - 07/2019
100.000 €
LEADER – CLLD
Gemeinwohl / Dienstleistungen , Nahversorgung , Regionales Lernen und Beteiligungsstruktur

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