Schulweg ist Fußweg erhält Auszeichnung als vorbildliches Projekt

03.09.2020 - Gestern Mittwoch durfte Stadträtin Martina Frischmann für die Stadtgemeinde Imst den VCÖ Anerkennungspreis entgegennehmen.

2018 wurde vom Projekt Miteinand in Imst und dem Regionalmanagement Bezirk Imst gemeinsam das LEADER-geförderte Projekt "Schulweg ist Fußweg" ins Leben gerufen. Stadträtin Martina Frsichmann durfte stellvertretend für das Oberländer Projekt am gestrigen Mittwoch den Anerkennungspreis des VCÖ als vorbildliches Mobilitätsprojekt in Tirol von Landeshauptmann Stellvertreter Ingrid Felipe entgegennehmen. 

Das Projekt hat zum Ziel, dass Schülerinnen und Schüler aller Volksschulen der Bezirkshauptstadt den Schulweg vermehrt zu Fuß zurücklegen. Das auf einem einfachen Konzept basierendem Projekt belohnt jene Schülerinnen und Schüler mit einem Punkt pro zu Fuß zurückgelegten bzw. einen halben Punkt pro öffentlich (mit Bus) zurückgelegten Schulweg. Am Ende des Schuljahres werden die Punkte in Euros umgewandelt und landen als Beitrag in der Klassenkasse. Das Projekt war im ersten Jahr ein voller Erfolg. Die über 500 Schülerinnen und Schüler legten den Schulweg zu fast 80% zu Fuß zurück. Eine deutliche Verbesserung gegenüber der vorigen Situation, so der Tenor der Direktorinnen und Direktoren. Sehr zufrieden vom Vorhaben zeigten sich auch die beteiligten Ausschüsse der Gemeinde Imst, die das Preisgeld zur Verfügung stellten. Der Erfolg des Projekts führte dazu, dass das Vorhaben heuer bereits zum dritten Mal durchgeführt wird und auch von weiteren Schulstandorten im Bezirk Imst aufgegriffen und in Varianten realisiert wurde.

Bild: VCÖ